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Fit for life - natürliche Ernährung

 

1. Einleitung

Unsere körperlich-geistige Fitness basiert auf unserem Ernährungs- und
Bewegungsverhalten. Milliarden EURO Ausgaben im Gesundheitswesen für
ernährungsbedingte Krankheiten sprechen dafür, dass wir unsere Lebensweise
optimaler gestalten können, damit wir gesund und fit bleiben.

Für ein glückliches Leben etwas tun, das liegt in unserer Hand!

Die mediterranen Länder, wie Griechenland, Italien, Spanien und Frankreich weisen
in Bezug auf die Todesursache Nr. 1, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die geringste
Sterblichkeit auf. Dies hat etwas mit deren Lebensweise und Ernährungsverhalten
zu tun.

Sport und Bewegung, insbesondere das Ausdauertraining, schützt vor solchen
Erkrankungen. wer pro Woche durch Ausdauertraining zusätzlich 2000 kcal verbrennt,
verringert das Risiko, an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken und 60%
gegenüber Personen, die sich sportlich nicht betätigen.

Lassen Sie uns von den Meerländern lernen und essen Sie generell mediterran,
wo immer es geht. D.h. frisches grünes und buntes Gemüse, wenn möglich roh, da die
enthaltene Folsäure beim Kochen zerstört wird, diese aber so wichtig ist zur Senkung
eines Hauptrisikofaktors für Arteriosklerose.

Verwenden Sie natives, kaltgepresstes Olivenöl, extra vergine, gute Butter oder etwas
Sahne zum Verfeinern der Speisen und vermeiden Sie gängige Margarinesorten. Sie
enthalten Trans-Fettsäuren, die uns nicht gut tun.

Nehmen Sie in Ihren wöchentlichen Speiseplan 2-3 mal fetten Seefisch auf. Der enthält
die für unser Blut so wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie gleichen den Fettstoffwechsel
aus und machen das Blut fließfähiger. Sie sind übrigens auch vermehrt in Wildfleisch
enthalten.
Ersetzen Sie so oft wie möglich Schweinefleisch durch Pute oder Huhn.

2. gesund abnehmen

Apropos Kalorienzählen, das ist out. In ist vielmehr, auf die Nährstoffdichte
eines Nahrungsmittels zu achten. D.h. wie viele Mikronährstoffe, sprich
Vitalstoffe, ein Nahrungsmittel auf engstem Raum enthält.

Denn hat der Körper täglich alle wichtigen Mikronährstoffe, ist der Stoffwechsel
aktiver und die Fettverbrennung läuft besser. Vitamin C beispielsweise kurbelt
die Fettverbrennung an.

Die Basis einer ausgewogenen Ernährung soll aus reichlich Gemüse, Obst,
Getreide (Brot, Nudeln, Reis), Kartoffeln und Hülsenfrüchte bestehen.

Trinken Sie reichlich, am besten sind 2 bis 2,5 l pro Tag. Mineralwasser,
ungesüßte Fruchtsäfte oder Kräutertees sind ideal. Keine süßen Softdrinks.
Bereits vor dem Durstgefühl trinken!

Wenn Sie abnehmen wollen, beachten Sie bei der nächsten Hungerattacke
den glykämischen Index der Nahrungsmittel. Das heißt: wie schnell ein
Nahrungsmittel, das ich verzehre, verdaut und in Blutzucker umgewandelt
wird und alle Stoppschilder überfährt.

Stellen Sie sich Ihre Blutbahnen, die ja die Nährstoffe transportieren, vor als
seien dort Verkehrsschilder mit Tempo 100 aufgestellt. Solange jeder 100 fährt,
hat der Mensch keinen Hunger. Seine Mahlzeit hält also lange vor und er
entwickelt daher auch keinen Heißhunger. Jetzt essen Sie aber Lebensmittel
mit hohem glykämischen Index, sprich Traubenzucker, Schokoriegel, Bonbons,
Chips, Weißmehlbrötchen mit Marmelade zum Frühstück oder Cornflakes,
dann rasen die mit 180 Sachen in Ihr Blut und verfahren im Nu all ihren Sprit.

Folge: nach spätestens 2 Stunden eines sollten Frühstücks haben Sie wieder Hunger.
Hier ein Beispiel für ein Frühstück aus Nahrungsmitteln mit niedrigem glykämischem
Index, der den schnellen Hunger verhindert:

- 3-5 Eßl. Getreideflockenmüsli
- 1/2 Tasse Heidelbeeren mit Saft aus dem Glas (zum Einweichen statt Milch und
   weil Heidelbeeren gute Sehkraft machen)
- 1/2 Banane
- 1/2 Apfel
- anderes Obst, was gerade da ist
- 1/2 handvoll Haselnüsse
- evtl. etwas Zimt
- 5 Eßl. 1,5%igen Joghurt

Mit ein bisschen Training und viel zwischendurch Trinken kommen Sie mindestens
5 Stunden damit hin, ohne erneut essen zu müssen! So nehmen Sie ab und Ihr
Darm dankt Ihnen für die Ruhepause.

Im weiteren Tagesverlauf achten Sie auf die Nahrungsauswahl. Suchen Sie in Ihrer
Stadt ein Vollwertrestaurant oder einen Bioladen mit Snacktheke. Je vollwertiger ein
Nahrungsmittel, desto mehr Ballaststoffe enthält es und desto länger macht es satt.
Darauf kommt es beim Abnehmen neben der optimalen Vitalstoffzufuhr an!

Vorsicht auf jeden Fall vor den Einfachzuckern in Schokoriegeln und Gebäck: sie
erhöhen den Blutglucosespiegel und damit das Blutinsulin stark. Dies hemmt dann
die Fettverbrennung.

3. Eiweißbedarf

Außer Kraftsportlern haben alle anderen keinen Höherbedarf an Eiweiß. Wir nehmen
eher schon zuviel davon auf, was unseren Organismus übersäuert. Die durchschnittliche
Eiweißaufnahme liegt mit 1,6 g/kg schon doppelt so hoch wie sie eigentlich sollte.
Also: weniger ist mehr.

Achten Sie auf die Qualität der Eiweiße und essen Sie sie möglichst pur ohne
Fettgesellschaft. D.h. Magerquark, Schafskäse, körniger Frischkäse, Hüttenkäse,
Kabeljau, Schellfisch, Linsen, Bohnen, Keimlinge und alles an Vollgetreide und Naturkornreis.

4. Vitalstoffe - Schutz vor Freien Radikalen - Länger gesünder leben

Umweltgifte greifen unseren Körper in Form von Freien Radikalen an. Diese Freien
Radikalen entstehen aus dem Sauerstoff, ihnen fehlt ein Elektron, das sie ihrem
Nachbarn zu entreißen suchen. So kommt eine Kettenreaktion in Gang, bei der
immer mehr Zellen "zerschossen" werden (Oxidation). Die amerikanischen Forscher
sagen sogar, dass alle Erkrankungen aus einem Zuviel an diesen schädlichen
Freien Radikalen entstehen. Sie bezeichnen diese Erkrankungen als Free Radical Deseases.

Aber ohne Sauerstoff kein Leben. Und mit Sauerstoff eben die Oxidation. Das heißt,
alles was Sauerstoff begegnet, rostet, sprich altert auch oder wird ranzig. Wie das Öl,
das längere Zeit an der Sonne steht, so wird auch der menschliche Körper "ranzig".
Je mehr Freie Radikale Sie erzeugen oder aufnehmen, z.B. durchs Rauchen oder
durch Autoabgase, desto eher verrosten Ihre Zellen.

Ein Sonnenbrand ist beispielsweise nichts anderes als zu viele Freie Radikale auf Ihrer
Haut, denn die Sonne erzeugt durch ihre energiereiche Strahlung in Ihrer Haut oxidativen
Stress, also zuviel Freie Radikale, die die biologischen Membranen zerstören.

Das führt zur Hautalterung und Faltenbildung. Auch Krebs ist eine Freie-Radikalen-Krankheit.

Antioxidantien fangen Freie Radikale ab ohne selbst radikalisch zu werden. Daher
erhöhen sie Ihre Schutzsysteme in Ihrem Körper.

Aus diesem Grund sollten wir täglich viel rohes Obst und Gemüse essen, da hierin
die Antioxidantien enthalten sind. Wussten Sie, dass Vitamin C als eines der Antioxidantien
Ihr Bindegewebe aufbaut und festigt?

Also nicht nur die Raucher und Stressgeplagten sind hier auf den erhöhten Bedarf
hingewiesen, sondern auch die Schönheitsbewussten, denn Schönheit kommt auch von innen.
(Hinweis: Artikel "Freie Radikale - Entstehung und Wirkung")

5. Zusammenfassung - Die Basics der natürlichen Ernährung

1. Lassen Sie die Schale an Obst und Gemüse. Da sind die Vitalstoffe drin.

2. Esse Sie möglichst Rohes.

3. Halten Sie kurze Garzeiten ein und nur für den jeweiligen Tag kochen. Kein Warmhalten,
    Liegenlassen oder Aufwärmen.

4. Lagern Sie kühl und lichtgeschützt. Das schont die Vitalstoffe.

5. Bevorzugen Sie starke Farben, buntes Gemüse.

6. Zerkleinern Sie nur grob und kauen Sie besser länger. In uns steckt immer noch der Wolf.

7. Trinken Sie 1/2 Stunde vor oder nach dem Essen, nicht währenddessen. Das fördert die
    Magenentleerung.

8. Statt Vitaminbonbons - Vollwertiges: Studentenfutter, Trockenfrüchte, Müsliriegel oder
    beim Abnehmen Rohkost und Obst frisch.

9. Wer Leistungssport betreibt, braucht mehr Antioxidantien.

10. Gemüse und Obst am liebsten aus der Saison und Region wegen zu langer Transportzeiten.

11. Für die schnelle Küche Tiefkühlgemüse manchmal o.k., da direkt nach der Ernte verarbeitet.

12. Essen Sie wo immer es geht vollwertig = Naturkornreis, Vollkornbrot und -backwaren,
     Vollkornnudeln.

13. Wer raucht, muss unbedingt seinen Vitamin C-Gehalt täglich erhöhen und zwar pro
     Zigarette mind. 30 mg mehr.

14. Trinken Sie wenig Alkohol. 1-2 Gläschen guten Wein oder Bier zum Abendessen sind o.k.
     Kaffee und Softdrinks sind Genussmittel und keine Flüssigkeiten für den Körper.

15. Verbessern Sie Ihren Flüssigkeitshaushalt mit Funktionswasser aus Kräuter-, Früchte-
     und Grünem Tee, Wasser, verdünnten Obst- und Gemüsesäften.

16. Meiden Sie Fertigprodukte. Je weniger verarbeitet (veredelt) ein Nahrungsmittel ist,
     desto höher ist seine Lebenskraft (das Chi).

17. Achten Sie auf die Zutatenliste der Nahrungsmittel. Je mehr drauf steht, das Ihnen
     fremd vorkommt, desto schlechter ist es für Ihre Vitalität.

18. Kaufen Sie öfter mal im Naturkostladen ein und lassen sich beraten. Sie werden bald
     zu Ihrem eigenen Ernährungsexperten.

19. Lächeln Sie! Lächeln macht sympathisch, erfolgreich und ... sexy.

20. Entspannen Sie! Lassen Sie zwischendurch öfter mal Ihre Schultern bewusst fallen
     und atmen ganz aus und dann langsam wieder ein und strecken sich wie eine Katze.

21. Schreiben Sie ab jetzt Ge-h-sundheit mit h und gehen Sie was das Schuhwerk hergibt.

22. Werden Sie ein glücklicher Mensch!

  

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